Das Hyper Text Coffee Pot Control Protocol wurde am 1. April 1998 veröffentlicht und regelt den Fernzugriff auf Kaffeemaschinen. Enthalten ist der Statuscode 418: Wer eine Teekanne auffordert, Kaffee zu brühen, bekommt ihn zurück. Der Scherz hat sic…
Protokolle und Statuscodes – Kurioses aus dem Regelwerk des Netzes
HTTP kennt einige Dutzend Statuscodes. Die meisten sind langweilig und genau deshalb nützlich: 200, 301, 404, 500 – vier Zahlen, mit denen sich der halbe Betrieb erklären lässt.
Ein paar fallen aus der Reihe. Einer ist ein Aprilscherz von 1998, der bis heute in Bibliotheken steckt. Einer verweist auf einen Roman über Bücherverbrennung und wurde eingeführt, weil Zensur einen eigenen Code verdient. Und einer wartet seit HTTP/1.1 darauf, dass jemand ihn benutzt.
Was sie verbindet: Sie sind alle nachlesbar. Jeder Eintrag hier nennt die Quelle, damit man es nicht glauben muss.
Netzfundstücke in Protokolle & Statuscodes
Wird ein Inhalt aus rechtlichen Gründen gesperrt – Gerichtsbeschluss, behördliche Anordnung, Urheberrecht –, war bis 2016 meist 403 die Antwort. Der sagt nur „verboten“ und verschweigt, wer verbietet. RFC 7725 führte dafür einen eigenen Code ein und…
Als HTTP/1.1 festgeschrieben wurde, hielt man einen Statuscode für Bezahlschranken für absehbar: 402, Payment Required. Ein Verfahren dafür wurde nie standardisiert. Der Code steht bis heute in der Spezifikation, versehen mit dem Hinweis, er sei für…